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Inhalt:
- Vorworte
- Auszug aus der
Aufgabenstellung
- Lageplan
- 1. Preis (Schmoll)
- 1. Preis (Kempf, Gerdt)
- 3. Preis (Dabrock)
- 4. Preis (Chung Ng)
- Ankauf (Wild, Heizmann)
- Ankauf (Winkel, Bürger,
Steinhauer)
- Sonderpreis Werhan KG
- Lageplan Sonderpreis
Werhan KG
- 1. Preis · Sonderpreis
Werhan KG (Elbel, Koch)
- 2. Preis · Sonderpreis
Werhan KG (Rasche)
- 3. Preis · Sonderpreis
Werhan KG (Bethke)
- 4. Preis · Sonderpreis
Werhan KG (Rotermund,
Greve)
- Teilnehmer
- Mitglieder des Preisgerichts
- Die Jury bei der Arbeit
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1. Preis
Philipp Schmoll,
FH Düsseldorf |


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Der Entwurf bildet einen wertvollen Beitrag zur städtebaulichen
Neuordnung und Aufwertung der im Randbereich der Neusser Innenstadt gelegenen
Brachfläche. Von besonderer Qualität ist die vorgeschlagene
städtebauliche Gruppierung entlang der lärmbelasteten Düsseldorfer
Straße /Rheintorstraße durch 5 kubische Baukörper, die
mit verglasten Lärmschutzwänden verbunden sind. Auf diese Weise
wird eine geschlossene Riegelbebauung vermieden und entlang der beiden
kommunalen Hauptverkehrsstraßen eine aufgelockerte Reihung geschaffen,
die interessante Einblicke in den Freiraum des neuen Siedlungselementes
und zum Hafenbecken 1 ermöglicht. Mit der vorgesehen 3-geschossigen
Bauweise fügt sich die neue Straßenrandbebauung vorteilhaft
in das heterogene Siedlungsbild der nördlichen Innenstadt ein und
trägt wesentlich zu einer städtebaulichen Aufwertung bei.
Mit 6 gut dimensionierten, 3-geschossigen Stadtvillen oberhalb der Hafenpromenade
wird für den innerstädtischen Wohnungsbau ein hochwertiges
Angebot geschaffen.
Während die Erschließung der Wohngebäude über das
im Freiraum angeordnete Wegenetz erfolgt, ist für die Unterbringung
des ruhenden Verkehrs eine eigenständige Erschließung über
die Rampe an der Hafenpromenade vorgesehen. Die unter-halb der Wohnbebauung
angeordnete Tiefgarage umfasst 281 Stellplätze und sichert eine
hochwertige Freiraum- und Wohnumfeldqualität innerhalb der neuen
Wohnanlage, die im Straßenrandbereich in der Erdgeschosszone mit
Büronutzungen ausgefüllt werden soll. Die vom Verfasser vorgeschlagene
Erschließung der Tiefgarage stellt eine interessante und kostengünstige
Alternative für den Zufahrts- und Abgangsverkehr dar. Sie vermeidet
eine Verlagerung und Aufweitung des Straßenprofils an der Rheintorstraße
und erhält die Grün- und Freiflächen
vor dem Gebäudekomplex der Rheinlandversicherung. Da in der Tiefgarage
nur die Stellplätze für die Anlieger und Bewohner der geplanten
Bebauung untergebracht werden, wird eine Mitnutzung der Verkehrsflächen
parallel zu der geplanten Hafenpromenade als vertretbar angesehen.
Bei der Ausformulierung des Bebauungs- und Nutzungskonzeptes hat der
Verfasser die Lage des Standortes an 2 stark befahrenen, kommunalen Hauptverkehrsstraßen
angemessen berücksichtigt. Die in der Erdgeschosszone vorgesehene
Büro- und Gewerbenutzung bietet hierauf die geeignete Antwort. In
den Obergeschossen und den zum Hafenbecken 1 hin orientierten Baukörpern
sind durchdachte Wohnungsgrundrisse angeordnet, die auf die besondere
Lärmbelastung des Standortes konsequent reagieren. Mit der Verwendung
von lärmschützenden Wohnungsgrundrissen, die nur die Anordnung
von Nebenräumen und weniger empfindliche Nutzungen entlang der Straßenabwicklung
vorsehen, wurden Wohnungsgrundrisse konzipiert, die für eine langfristige
Vermietung von besonderem Interesse sind. Einen hohen Lagewert weisen
die in den 6 Stadtvillen an der Hafenpromenade konzipierten Wohnungen
auf. Sie haben für die soziale Mischung an diesem Standort einen
hohen Stellenwert, weil sie auch gut für den freifinanzierten Wohnungsbau
und das Wohnungseigentum genutzt werden können.
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Dem Verfasser ist es gelungen, aus einem schwierigen Brachflächenstandort
ein neuzeitliches Siedlungselement mit einer hochwertigen Architektur
und einer beachtlichen Freiraumqualität zu entwickeln, das an der
geplanten Hafenpromenade eine qualitätsvolle Stadtsilhouette schafft. |
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1. Preis
Perdita Kempf,
FH Lippe
und Höxter |
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Der Entwurf organisiert mit großer Selbstverständlichkeit
einen straßenbegleitenden, als Lärmschutz dienenden „Rücken“ in
Form eines Riegels, der gleichzeitig das Bindeglied zwischen alter Bebauung
und neuer Bebauung bildet. Den Gegenpart hierzu bilden vier 8-geschossige
Solitäre am Wasser, die als „Wahrzeichen“ den neuen städtebaulichen
Ort am Hafen markieren. |
Jan Erik Gerdt,
FH Lippe
und Höxter |


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Dazwischen öffnet sich ein großzügiger Freiraum, der
allerdings durch die etwas formalistische Gestaltung „zerschnitten“ wirkt.
Die gut gegliederte, die Straße begleitende Bebauung wirkt gleichzeitig
als Lärmschirm zur Düsseldorfer Straße und Rheintorstraße
und ermöglicht so ein beruhigtes Wohnen in Richtung Wasser.
Die Punkthäuser sind seitlich durch eine wohl proportionierte Treppenanlage
gefasst, im Norden schließt sich eine öffentliche Platzzone
an, die bei entsprechender Ausarbeitung hohe Freiraumqualität entwickeln
kann.
Das vorgeschlagene Konzept für den ruhenden Verkehr mit einer Zufahrt
zur Tiefgarage von der Düsseldorfer Straße erscheint logisch
und berücksichtigt den Wunsch, jedes Gebäude durch einen eigenen
Zugang von der Tiefgarage erreichen zu können. Die angebotenen Besucherparkplätze östlich
der Rheintorstraße sind richtig angeordnet.
Die Gestaltung der Sockelzonen im Bereich der “Promenade“ mit
den zwischen den Gebäuden liegenden großzügigen Treppenanlagen
lässt besondere Aufenthaltsqualitäten erwarten.
Die architektonische Ausprägung der Gebäude lässt eine
sichere Handschrift erkennen und führt zu einem den Standort adäquaten
Gestaltungsvorschlag.
Trotz einer GFZ von 1,14 gelingt ein „lockerer“ Bebauungsvorschlag,
der großzügige Freiräume lässt. Insgesamt handelt
es sich um einen gelungenen Vorschlag zum Wohnen am Wasser an einem verkehrsbelasteten
Standort. |
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