Wettbewerbsdokumentation 2006/2007 DRUCKENdrucken
   
 
Gewinner des 13. BDB/LBS-Studentenwettbewerb 2006/2007
„Wohnen und Arbeiten im Neusser Stadthafen“
mit Sonderpreis der Werhahn KG.

bdb_bl.gif (1837 Byte) bdb-text_pos.gif (3084 Byte)

LBS
  Bausparkasse der Sparkassen

 

Wettbewerbsdokumentation 2006/2007
Download (PDF, 4 MB)

Acrobat reader

 

Der kostenlose Acrobat-Reader von Adobe wird benötigt.

Inhalt:
- Vorworte
- Auszug aus der
  Aufgabenstellung
- Lageplan
- 1. Preis (Schmoll)
- 1. Preis (Kempf, Gerdt)
- 3. Preis (Dabrock)
- 4. Preis (Chung Ng)
- Ankauf (Wild, Heizmann)
- Ankauf (Winkel, Bürger,
  Steinhauer)
- Sonderpreis Werhan KG
- Lageplan Sonderpreis
  Werhan KG
- 1. Preis · Sonderpreis
 Werhan KG (Elbel, Koch)
- 2. Preis · Sonderpreis
  Werhan  KG (Rasche)
- 3. Preis · Sonderpreis
  Werhan KG (Bethke)
- 4. Preis · Sonderpreis
  Werhan KG (Rotermund,
  Greve)
- Teilnehmer
- Mitglieder des Preisgerichts
- Die Jury bei der Arbeit

Aktuell
15. Studentenwettbewerb
Archiv
14. Studentenwettbewerb
12. Studentenwettbewerb
11. Studentenwettbewerb

 

1. Preis
Philipp Schmoll,
FH Düsseldorf

Philipp Schmoll, FH Düsseldorf

1. Preis Philipp Schmoll

Der Entwurf bildet einen wertvollen Beitrag zur städtebaulichen Neuordnung und Aufwertung der im Randbereich der Neusser Innenstadt gelegenen Brachfläche. Von besonderer Qualität ist die vorgeschlagene städtebauliche Gruppierung entlang der lärmbelasteten Düsseldorfer Straße /Rheintorstraße durch 5 kubische Baukörper, die mit verglasten Lärmschutzwänden verbunden sind. Auf diese Weise wird eine geschlossene Riegelbebauung vermieden und entlang der beiden kommunalen Hauptverkehrsstraßen eine aufgelockerte Reihung geschaffen, die interessante Einblicke in den Freiraum des neuen Siedlungselementes und zum Hafenbecken 1 ermöglicht. Mit der vorgesehen 3-geschossigen Bauweise fügt sich die neue Straßenrandbebauung vorteilhaft in das heterogene Siedlungsbild der nördlichen Innenstadt ein und trägt wesentlich zu einer städtebaulichen Aufwertung bei.

Mit 6 gut dimensionierten, 3-geschossigen Stadtvillen oberhalb der Hafenpromenade wird für den innerstädtischen Wohnungsbau ein hochwertiges Angebot geschaffen.

Während die Erschließung der Wohngebäude über das im Freiraum angeordnete Wegenetz erfolgt, ist für die Unterbringung des ruhenden Verkehrs eine eigenständige Erschließung über die Rampe an der Hafenpromenade vorgesehen. Die unter-halb der Wohnbebauung angeordnete Tiefgarage umfasst 281 Stellplätze und sichert eine hochwertige Freiraum- und Wohnumfeldqualität innerhalb der neuen Wohnanlage, die im Straßenrandbereich in der Erdgeschosszone mit Büronutzungen ausgefüllt werden soll. Die vom Verfasser vorgeschlagene Erschließung der Tiefgarage stellt eine interessante und kostengünstige Alternative für den Zufahrts- und Abgangsverkehr dar. Sie vermeidet eine Verlagerung und Aufweitung des Straßenprofils an der Rheintorstraße und erhält die Grün- und Freiflächen vor dem Gebäudekomplex der Rheinlandversicherung. Da in der Tiefgarage nur die Stellplätze für die Anlieger und Bewohner der geplanten Bebauung untergebracht werden, wird eine Mitnutzung der Verkehrsflächen parallel zu der geplanten Hafenpromenade als vertretbar angesehen.

Bei der Ausformulierung des Bebauungs- und Nutzungskonzeptes hat der Verfasser die Lage des Standortes an 2 stark befahrenen, kommunalen Hauptverkehrsstraßen angemessen berücksichtigt. Die in der Erdgeschosszone vorgesehene Büro- und Gewerbenutzung bietet hierauf die geeignete Antwort. In den Obergeschossen und den zum Hafenbecken 1 hin orientierten Baukörpern sind durchdachte Wohnungsgrundrisse angeordnet, die auf die besondere Lärmbelastung des Standortes konsequent reagieren. Mit der Verwendung von lärmschützenden Wohnungsgrundrissen, die nur die Anordnung von Nebenräumen und weniger empfindliche Nutzungen entlang der Straßenabwicklung vorsehen, wurden Wohnungsgrundrisse konzipiert, die für eine langfristige Vermietung von besonderem Interesse sind. Einen hohen Lagewert weisen die in den 6 Stadtvillen an der Hafenpromenade konzipierten Wohnungen auf. Sie haben für die soziale Mischung an diesem Standort einen hohen Stellenwert, weil sie auch gut für den freifinanzierten Wohnungsbau und das Wohnungseigentum genutzt werden können.

1. Preis Philipp Schmoll

Dem Verfasser ist es gelungen, aus einem schwierigen Brachflächenstandort ein neuzeitliches Siedlungselement mit einer hochwertigen Architektur und einer beachtlichen Freiraumqualität zu entwickeln, das an der geplanten Hafenpromenade eine qualitätsvolle Stadtsilhouette schafft.

     
1. Preis
Perdita Kempf,
FH Lippe
und Höxter
Perdita Kempf Der Entwurf organisiert mit großer Selbstverständlichkeit einen straßenbegleitenden, als Lärmschutz dienenden „Rücken“ in Form eines Riegels, der gleichzeitig das Bindeglied zwischen alter Bebauung und neuer Bebauung bildet. Den Gegenpart hierzu bilden vier 8-geschossige Solitäre am Wasser, die als „Wahrzeichen“ den neuen städtebaulichen Ort am Hafen markieren.
Jan Erik Gerdt,
FH Lippe
und Höxter

Jan Erik Gerdt

1. Preis Kempf, Gerdt

Dazwischen öffnet sich ein großzügiger Freiraum, der allerdings durch die etwas formalistische Gestaltung „zerschnitten“ wirkt.

Die gut gegliederte, die Straße begleitende Bebauung wirkt gleichzeitig als Lärmschirm zur Düsseldorfer Straße und Rheintorstraße und ermöglicht so ein beruhigtes Wohnen in Richtung Wasser.

Die Punkthäuser sind seitlich durch eine wohl proportionierte Treppenanlage gefasst, im Norden schließt sich eine öffentliche Platzzone an, die bei entsprechender Ausarbeitung hohe Freiraumqualität entwickeln kann.

1. Preis Kempf, Gerdt

Das vorgeschlagene Konzept für den ruhenden Verkehr mit einer Zufahrt zur Tiefgarage von der Düsseldorfer Straße erscheint logisch und berücksichtigt den Wunsch, jedes Gebäude durch einen eigenen Zugang von der Tiefgarage erreichen zu können. Die angebotenen Besucherparkplätze östlich der Rheintorstraße sind richtig angeordnet.

Die Gestaltung der Sockelzonen im Bereich der “Promenade“ mit den zwischen den Gebäuden liegenden großzügigen Treppenanlagen lässt besondere Aufenthaltsqualitäten erwarten.

Die architektonische Ausprägung der Gebäude lässt eine sichere Handschrift erkennen und führt zu einem den Standort adäquaten Gestaltungsvorschlag.

Trotz einer GFZ von 1,14 gelingt ein „lockerer“ Bebauungsvorschlag, der großzügige Freiräume lässt. Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen Vorschlag zum Wohnen am Wasser an einem verkehrsbelasteten Standort.

 

 

 

   
 
 
 
 
nach oben BDB-NRW· Bismarckstraße 85 · 40210 Düsseldorf · Tel. 0211 363171 · Fax 0211 356141
zurück