Wettbewerbsdokumentation 2004/2005 DRUCKENdrucken
   
 
Gewinner des 12. BDB/LBS-Studentenwettbewerb 2004/2005
Ideenwettbewerb für Architektur- und Bauingenieurstudenten 2004/2005 „Kleine Mitte Gladbeck-Butendorf – Neue Formen für das Wohnen im Alter“.

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LBS
  Bausparkasse der Sparkassen

 

Ideenwetbbewerb-Doku
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Inhalt:
- Vorwort
- Einführung in die Wettbe-
  werbsdokumentation
- Auszug aus der
  Aufgabenstellung
- Lageplan
- Preisträger, Dokumentation
  der Arbeiten
- Namen aller Teilnehmer
- Mitglieder des Preisgerichts
- Preise und Sieger

zu den Wettbewerbsunterlagen

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1. Preis
Christina Moos,
Detmold

Christina Moos, Detmold

Die Arbeitbildeteinen wertvollen Beitrag zur städtebaulichen Neuordnung des Brachflächenbereiches im Zentrum von Butendorf.

Der Entwurfsverfasser ordnet seinen Entwurf klar in Bereiche wie
- Quartiersplatz
– vor der Moschee
- Grüne Insel als großer Innenhof vor den einzeln freistehenden Häusern
- sowie in einen Gartenhof miteinem öffentlichen Spielplatz, zugeordnet dem Angebot an öffentlichen Dienstleistungen.

Der ruhende Verkehr ist konsequent unter die Erde verlegt. Damit wird ein hochwertiges Wohnumfeld ermöglicht. Der Quartierseingang liegt richtigerweise an der Straße Bramsfeld, an der auch die Dienstleister angeordnet sind.

Die Freiraumqualitäten sind aufgrund der Verkehrsführung hoch und es entsteht ein vielfältiges Angebotan öffentlichem und privatem Grün, maßstabgerechte Räume entstehen.

Die einzelnen freistehenden Wohnhäuser eröffnen vielfache Nutzungsmöglichkeiten für neue Wohnformen im Alter.

Die Bebauung soll miteiner 3-geschossigen Bauweise in ansprechender Architektur verwirklicht werden und trägt zu einer nachhaltigen Aufwertung des Standortes bei.

     
2. Preis
Stefan Falk,
Bochum
Stefan Falk

Der Entwurf besticht durch seine konsequente städtebauliche Gruppierung. Die unterschiedlichen Wohnformen werden qualitätvoll und maßstabgerecht in Quadraten angeordnet. Durch die Stellung der 3-geschossigen Wohnhäuser entsteht ein geschützter Freiraum mit hoher Qualität. Die Erdgeschosse sind für die Dienstleistungseinrichtungen an der Bramsfeldstrasse reserviert und somit an einer Stelle konzentriert.

Der ruhende Verkehr sowie die notwendigen Stellplätze der Moscheebesucher werden in einem Parkhauses untergebracht. Durch die Lage und Dimensionierung des Parkhauses wird jedoch die neue Wohnbebauung an der Stirnseite des Parkhauses erheblich beeinträchtigt.

Der Quartiersplatz wird über die vorhandene Straße Bramsfeld geführt und eröffnet eine neue städtebauliche Raumbildung.

Das gesamte Gelände ist nahezu frei von Verkehr gehalten und garantiert dadurch eine hohe Aufenthaltsqualität.

Die Grundrisse der Reihen- und Doppelhäuser sind funktional. Die Grundrisse der Wohnungen müssen noch weiter entwickelt werden.

Die Architektursprache zeigt durch konsequente und klare Gliederung eine hohe Qualität.

Sven Höfer,
Bochum
Sven Höfer
Daniel Niesen,
Bochum
Daniel Niesen
     
3. Preis
Kordula Böhner,
Detmold

Kordula Böhner

Grundidee des Entwurfes isteine klare Trennung zwischen Gewerbe und Wohnungsbau. Diese Idee ist konsequent umgesetzt worden. Die Anordnung der Baukörper imGewerbeteil führt allerdings zu einem überdimensionierten Quartiersplatz. Dies hat der Planverfasser offensichtlich auch so empfunden und mit undefinierbaren Planungselementen zu kaschieren versucht. Die Aufständerung im Gewerbebereich soll eine Sichtbeziehung zum Wohnteil herstellen, ist wegen der schlechten Aufenthaltsqualitätin derartigen Bereichen aber fragwürdig.

Der Wohnteil bietet angenehme Freiraumqualitäten. Durch die höhenmäßige Abstaffelung der Baukörper sucht der Planverfasser den Anschluss an die angrenzende Bebauung, was aber in Konsequenz nicht unbedingt überzeugt.

Durch die Unterbringung des ruhenden Verkehrs in einer Tiefgarage erlangt die Arbeitin der Erdgeschossebene große Freiheit für die Grüngestaltung. Ob sich diese Anlage finanzieren lässt, ist eine andere Frage.

Der Gewerbeteil ist nur als Baukörper dargestellt. Im Wohnteil sind für die Altenwohngruppen brauchbare Ansätze gegeben.

Die Architektur ist einfach.

 
 
 
 
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